Über mich

Hallo, mein Name ist Lorraine Mills. In meiner Freizeit gehe ich gerne auf Reisen, insbesondere nach Myanmar, und widme mich dem Kunsthandwerk. Hier stelle ich meine Produkte vor und beschreibe kurz, wie es dazu kam:

Edelsteinketten und Reparaturservice

Ich knüpfe seit 30 Jahren Edelsteinketten. In dieser Zeit sind unzählige Kreationen entstanden, stets mit echten Steinen und hochwertigen Materialien. Ich übernehme auch gerne Reparaturarbeiten oder Änderungen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es eine Edelsteinkette, Perlen- oder Modeschmuck ist. Es macht mich zufrieden, wenn ich höre: «Toll, jetzt kann ich sie wieder tragen, meine Lieblingskette, mein Erinnerungsstück, sie passt perfekt!»

Keramik

Zur Keramik kam ich in den 80er Jahren durch einen Töpferkurs bei Ursula Ülgür-Fuchs. Das hat mir so gut gefallen, dass ich schon bald einen Brennofen und eine Tonplattenwalze anschaffte; das ideale Arbeitsgerät für die Plattentechnik. Ich verwende Steinzeugton, der bei 1280 Grad gebrannt wird, und verziere die Oberflächen oft mit einem Druckverfahren. Die Technik erlernte ich an einem Kurs bei Patrick King. Die selbst hergestellten Druckvorlagen werden bereits vor dem Rohbrand aufgetragen; im zweiten Brand erhalten die Objekte eine Glasur. Wenn es die Zeit zulässt, biete ich meine Produkte am Luzerner Handwerksmarkt an.

Schönes aus Myanmar

Seit ein paar Jahren habe ich das Reisen entdeckt und ich bin am liebsten individuell mit dem Rucksack unterwegs, und zwar in Myanmar. Es war 2012, als ich meine erste Reise ausserhalb Europas unternahm. Sie brachte mich mitten in eine mir unbekannte Welt, nach Downtown Rangun, wo plötzlich alles ganz anders war, als gewohnt; das Strassenleben, die hilfsbereiten ehrlichen Menschen und ihre Sprache, das Essen, die Gerüche, das allgemeine Tempo; Touristen gab es nur wenige. Ich kam wieder, und jedes Jahr hatte sich wieder so viel verändert, sehr spannend, bis heute faszinierend, manchmal auch tragisch. 

Auf meiner fünften Reise wagte ich ein Experiment. Seit ich das erste Mal die wunderschönen burmesischen Sonnenschirme erblickt hatte, spielte ich mit dem Gedanken, diese zu importieren. Die Produzenten, ein kleiner Familienbetrieb, kannte ich bereits aus früheren Reisen. Nach einigem Hin und Her sowie Überraschungen aller Art kam die erste Lieferung tatsächlich in der Schweiz an, weitere folgten später. Momentan habe ich noch ein kleines Sortiment an Lager.

Ich hoffe sehr, dass sich die heutige Situation des Landes wieder in eine positive Richtung ändern kann, damit die Menschen ihre Perspektiven zurückerhalten und zuversichtlicher nach vorne blicken können …und natürlich, dass es mit ihnen ein Wiedersehen gibt.